Generaldirektion Wasserstraßen und Schifffahrt

Umwelt und Ökologie

Wie bei vielen anderen Bauvorhaben auch, sind bei den Bauvorhaben rund um die Bundeswasserstraßen der WSV , Eingriffe in die Tier- und Pflanzenwelt unvermeidlich.
Der Aus- oder Neubau einer Bundeswasserstraße bedarf nach § 14 Bundeswasserstraßengesetz (WaStrG) einer vorherigen Planfeststellung. Im Zuge dieses Planfeststellungsverfahrens werden alle vom Vorhaben berührten öffentlichen und privaten Belange samt Umweltverträglichkeit geprüft und von der Planfeststellungsbehörde in die durchzuführende Abwägung eingestellt.

Es werden Möglichkeiten zur Vermeidung und Verminderung der Beeinträchtigungen der Schutzgüter Mensch, Tiere und Pflanzen, Boden, Wasser, Klima/Luft, Landschaftsbild, Kultur- und sonstige Sachgüter ermittelt und bewertet.

Für die Kompensation der unvermeidlichen Eingriffe werden Lösungen im Dialog zwischen Technik und Ökologie erarbeitet.

Frosch Frosch Quelle: WNA Magdeburg

Die Umweltverträglichkeitsprüfung
ermittelt die Auswirkungen des Vorhabens auf die Umwelt und beschreibt und bewertet sie. Im Bereich eines besonderen Schutzgebietes nach der Fauna-Flora-Habitat-Richtlinie oder eines Europäischen Vogelschutzgebietes wird seit 1998 auch die Verträglichkeit des Vorhabens mit dem Erhaltungsziel / Schutzzweck des Gebietes geprüft
(FFH Verträglichkeitsprüfung).

Landschaftspflegerischer Begleitplan Landschaftspflegerischer Begleitplan Landschaftspflegerischer Begleitplan Quelle: WNA Magdeburg

Der Landschaftspflegerische Begleitplan
stellt die erforderlichen Maßnahmen des Naturschutzes und der Landschafts- pflege zur Kompensation des Eingriffes dar. Die Wirkungen des Eingriffes werden ermittelt und Vermeidungs- und Verminderungsmaßnahmen erarbeitet. Für die Kompensation der unvermeidbaren Eingriffe werden Ausgleichs- und Ersatzmaßnahmen festgelegt.

Streuobstwiese Streuobstwiese Quelle: WNA Magdeburg

Die Ausführungsplanung
konkretisiert die Maßnahmen des Landschaftspflegerischen Begleitplanes unter Berücksichtigung der lokalen Standortfaktoren. Die Ausführungsplanung bildet die Grundlage für deren Umsetzung unter Verwendung heimischen Pflanzenmaterials.